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Rezension: Renegades - Gefährlicher Freund


Titel: Renegades - Gefährlicher Freund

Autorin: Marissa Meyer

Verlag: Heyne fliegt

Seiten: 640

Format: Gebundene Ausgabe

Preis: 20,00€

ISBN-13: 978-3453271784

Bewetung: 4/5

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*Werbung/Rezensionsexemplar*

Inhalt:

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …

Meine Meinung:

Die Luna-Chroniken-Reihe von Marissa Meyer steht nun schon seit Jahren auf meiner Wunschliste, nicht zuletzt durch den großen Hype darum. Nach "Renegades" verstehe ich jetzt auch definitiv warum diese Autorin von so vielen Menschen geliebt wird.

Als ich mit diesem Buch begonnen habe, wusste ich gar nicht so recht was auf mich zukommt, da der Klappentext sich doch recht vage ausdrückt, was es nun genau mit diesen Gaben auf sich hat. Recht schnell wird jedoch klar, dass sich diese Geschichte um Superhelden dreht, was mich persönlich sehr gefreut hat, da ich ein großer "Marvel" und "DC" Fan bin und Gatlon City mich durchaus ein wenig an Gotham City erinnert hat. Die Gaben der einzelnen Figuren fand ich wahnsinnig toll, vor allem da es sich dabei um sehr kreative Talente handelte, die über die Standardfähigkeiten wie Fliegen, Unsichtbarkeit etc. hinausgingen. Auch fand ich interessant zu erfahren wie die Charaktere zu ihren Fähigkeiten kamen, da nicht alle mit diesen geboren wurden.

Die Charaktere selbst fand ich sehr sympathisch und wirklich toll ausgearbeitet. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Nova und Adrian erzählt und beide konnte ich auf Anhieb leiden. Auch ihre Gedankengänge und Ansichten waren gut nachvollziehbar, wodurch man sich selbst oft die Frage stellte ob man denn nun auf Seiten der Renegades oder auf der der Anarchisten steht. Auch die Nebencharaktere wurden toll eingebunden und beschrieben, wodurch die Geschichte noch mal um einiges lebendiger wirkte.

Was mir vor allem an dem Buch gefiel, war das es keine ganz klar guten oder bösen Charaktere gibt. Die Geschichte distanziert sich sehr von einem reinen schwarz-weiß Denken, wodurch man sich eigentlich durchgehend in einer moralischen Grauzone befindet, die es, wie eben schon erwähnt, sehr schwer macht zu entscheiden auf wessen Seite man steht. Toll wurde dies auch mit den eigenen Zweifeln der Protagonisten zum Ausdruck gebracht.

Das einzige Problem, das ich mit dem Buch hatte, war das sich einige Szenen doch etwas in die Länge gezogen haben und auf 640 Seiten verhältnismäßig wenig passiert ist. Auch unter der Liebesgeschichte, die so groß angepriesen wurde, hatte ich mehr erwartet, da sich das Ganze eigentlich eher mit einer gegenseitigen Schwärmerei vergleichen lässt. Dennoch bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band, vor allem nachdem der erste mit einem solchen Cliffhanger geendet hat.

Fazit:

Trotz einigen Längen ein toller Auftakt einer neuen Reihe rund um Superhelden mit toll ausgearbeiteten und komplexen Charakteren.

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